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Samstag, 12. Januar 2019

Erste Ergebnisse der Vogelzählung

Wieder da!!
Bundesweit hat der Hausspatz den Schnabel vorn. Er wurde bei der Zählaktion „Stunde der Wintervögel“, die der Nabu für das vergangene Wochenende ausgerufen hatte, am häufigsten in deutschen Gärten gesichtet. Im Landkreis Osterholz ist er dagegen locker von der Kohlmeise ins Abseits gestellt worden. Sie wurde hier 860 Mal, der Hausspatz dagegen nur 610 Mal gesichtet, was ihm den dritten Platz beschert hat. Bis jetzt, denn alles kann sich noch ändern. Zwar durfte nur von Freitag bis Sonntag, 4. bis 6. Januar, gezählt werden. Aber ihre Beobachtungen können die Teilnehmer noch bis zum 15. Januar melden.

Im ersten Schwung haben im Landkreis 222 Vogelfans aus 152 Gärten 5262 Vögel gemeldet. Rüdiger Wohlers, Nabu-Pressesprecher, spricht von einer guten Anfangsbeteiligung und schließt daraus auf eine sehr hohe Gesamtzahl an Teilnehmern. Wer noch nachmelden möchte, erfährt unter www.nabu.de, wie es funktioniert.

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Anm.: Drosseln und Amseln konnte man hier am Ort in den Monaten August bis November nicht beobachten. Der Usutu-Virus hatte dramatisch zugeschlagen. Aber, erstaunlich, jetzt sind sie wieder da - vermutlich zugewandert.

Mittwoch, 9. Januar 2019

Der Onlinehandel füllt die Papiertonnen

Viele spüren es bereits im Alltag: Der Inhalt der Papiertonne hat sich in den letzten Jahren durch den Boom des Online-Handels verändert und sorgt nicht nur für verstopfte Behälter. Die Papiertonne ist schneller voll, obwohl weniger drinnen ist.


In den letzten Jahren hat der Online-Handel dafür gesorgt, dass die Sammelbehälter immer mehr mit Versandkartons befüllt werden. Der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU)  - auch Vertreter der städtischen Entsorger - hat jetzt untersuchen lassen, woraus der Papier-Abfall besteht. Das Ergebnis: Bis zu 71 Prozent des Inhaltsvolumens sind Verpackungen.

Der Anstieg von Verpackungen im Altpapier stellt kommunale Entsorger vor komplizierte Herausforderungen, die sich auf die Finanzierung auswirken. Eigentlich sind diese nur für Zeitungen, Magazine und Papierabfall verantwortlich, Verpackungen fallen dagegen den dualen Systemen zu, die sich auch um Gelben Sack und Gelbe Tonne kümmern. Das offensichtliche Problem: Beide Müllarten landen in der gleichen Tonne.

Verpackungshersteller zahlen an das Duale System Lizenzgebühren, die diese Kosten in einem Abrechnungssystem mit den lokalen Entsorgern decken sollen. Wie die VKU erläutert, gilt beim Altpapier, das hier eine Kostenteilung vorgenommen werden soll  - die dualen Systeme zahlten hier aber im Schnitt nur 15 bis 20 Prozent. Das wirkt sich auf die Müllgebühren aus, die die Bürger zahlen müssen. Sie zahlen derzeit doppelt für die Entsorgung von Verpackungen aus Papier und Pappe. Das kann nicht sein. Für die Entsorgung von Verpackungen inklusive Plastik zahlt jeder Bürger aktuell etwa 13 Euro im Jahr.

Die einfachste Regelung wäre:  wer viel online bestellt und liefern lässt, bezahlt auch höhere Müllgebühren. Das ist natürlich ziemlich unrealistisch. Dennoch:  Die dualen Systeme müssen einen Weg finden, die Versandhändler in angemessener Höhe an den Kosten für die Altpapiersammlung zu beteiligen.

Dienstag, 1. Januar 2019

Blumen aus Adolphsdorf gibt es weiterhin

Die Adolphsdorfer Straße ist eine typische Moorstraße. Rund fünf Kilometer geht es an Äckern und Wiesen entlang immer geradeaus. Hier im Norden der Gemeinde Grasberg hat sich Irmgard Sievers vor nunmehr 31 Jahren selbstständig gemacht. Jetzt zieht sich die Blumenbinderin zurück und übergibt das Geschäft an Tochter Sandra.

Ein Beispiel dafür, wie man auch abseits belebter Zentren erfolgreich sein kann – vorausgesetzt, man hat die richtigen Ideen. „Ich habe mir im Laufe der Zeit eine treue Kundschaft aufgebaut“, sagt die 65-Jährige. - Mehr in der WZ

Gelbe Seiten

Freitag, 28. Dezember 2018

Und auch die Pizza wird teurer...

Die Frage mag ziemlich naiv sein, aber dennoch: Wie wäre es, wenn Bund, Land und Gemeinden die KFZ-Steuer mal wieder für das verwenden, wofür diese Steuer von den Erfindern eigentlich vorgesehen war. Für Bau, Wartung und Unterhaltung von Strassen nämlich. Wenn man sich zur Zeit im Landkreis umschaut, dann sind die KFZ-Steuern vermutlich über lange Jahre für etwas ganz anderes verbraucht worden. Das nennt man dann vornehm "Investitionsstau".

Wenn die Gelder nicht zweckentfremdet worden wären, sondern auch für langfristige Planungen und die Verwirklichung von notwendigen Neubauten eingesetzt wären, dann hätten alles etwas davon. Der Berufsverkehr, private Fahrer, Radfahrer und Fußgänger würden davon profitieren. Und sicherlich auch die Anwohner von unterdimensionierten Durchgangsstraßen (sie Artikel in der Wümme-Zeitung).

Woran kaum jemand denkt, das sind die weichen Kosten, die Staus und schlechte Strassen verursachen. Die Attraktivität des Ortes leidet. Unternehmen überlegen es sich dreimal, ob sich sich ansiedeln. Ja, und wenn ein Handwerker täglich stundenlang im Stau verbringt, dann zahlt das Kunde. Und auch die Pizza wird teurer. Die Lebenshaltungskosten steigen.

Der Zustand der Strassen mag - vorsichtig gesagt - ein Grund sein, warum zum Beispiel Worpswede nicht mehr ganz so beliebt ist bei den Touristen. Die kommen meisten mit dem Auto. Gleiches gilt auch für Grasberg, aber Grasberg ist erfreulicherweise kein Touristenmagnet

Mittwoch, 26. Dezember 2018

WhatsApp immer noch Standard


Haben Sie einen Text, ein Bild, ein Video oder etwas anderes in WhatsApp versendet, das Sie doch lieber schnell zurücknehmen wollen, dann können Sie das mittlerweile tun. Sie müssen hierfür das Gesendete einfach mit langem Klick auswählen und löschen. Der Empfänger sieht dann lediglich die Info: „Diese Nachricht wurde gelöscht“.

Dieses und mehr zu dem beliebten Werkzeug WhatsApp finden Sie hier!