Google+ Adolphsdorf - Das freundliche Dorf im Teufelsmoor Google+

Sonntag, 13. August 2017

Was steckt hinter dem [R]?

Ich möchte Ihnen kurz zwei kleine Veränderungen auf dieser Webseite vorstellen.

1. "Timelines" - Klicken Sie drauf und Sie finden Twitter-Tweets direkt von der Quelle, ungefiltert. So z.B. von Werder-Spielern, Donals Trump und anderen und natürlich von den Pressepublikationen hier aus der Gegend oder überregional. Twitter heisst Gezwitscher und tatsächlich, genau das ist es, aber immer brandaktuell. Probieren Sie's einfach mal aus.

2. Haben Sie sich schon gefragt, was bedeutet das "[R]" oben im Menue? Ganz einfach, hier können Sie eine Playliste im m3u-Format herunterladen, die Ihnen das InternetRadio direkt auf den Rechner bringt. Ist m3u mit einer Anwendung, z.B. einem MP3.Player verküpft, können Sie die Liste gleich abspielen. Sie hören die bekannten Radiosender, aber auch etwas unbekanntere wie NDR Plus, Radio weser.tv,  1000 Country Hits, Radio Heimatmelodie und viele andere. Viel Spaß beim Radio hören.

Samstag, 12. August 2017

Schulhaus am Ende seiner Geschichte


Ein Haus mit Geschichte ist am Ende seiner Geschichte angekommen. Das Schulhaus in Adolphsdorf, zugleich auch Wohnung des Dorfschullehrers, wurde nach der Auflösung der Dorfschule als Domizil der Dorfgemeinschaft genutzt. Hier fanden viele Aktivitäten und Kurse der DG statt. Am Ende ging es nicht mehr und war den Besuchern auch nicht mehr so recht zumutbar. Die Planungen für ein modernes und praktisches Quartier der Dorfgemeinschaft wurden in Angriff genommen und mit Hilfe der Gemeinde Grasberg und anderer in die Tat umgesetzt. (Siehe hier!)



Dennoch spielt immer ein wenig Wehmut mit, wenn ein Haus seinen Zweck erfüllt hat oder dieses eben nicht mehr kann, und abgerissen wird.Der Abriss erfolgt übrigens wieder in Eigenleistung der Dorfgemeinschaft. Besuchern und insbesondere den Helfern werden so manche Gedanken durch den Kopf gehen, verbunden mit angenehmen und weniger angenehmen Erinnerungen.


Meine Erinnerung an das alte Schulhaus hat eigentlich eher mit dem Lehrer zu tun, der darin herrschte. Als Bremer hatte ich früher immer 14 Tage zeitversetzt zu Niedersachsen Sommerferien, also 14 Tage länger. Meine Spielkameraden mussten schon wieder die harte Schulbank drücken und ich hatte noch viel Freizeit. So kam ich auf die Idee meine neue, blankgeputzte Fahrradhupe ordentlich auszuprobieren. Schließlich sollte die jeder sehen und hören. Ich fuhr also vor dem Schulhaus auf und ab und auf und ab.... und das immer mal wieder laut hupend. Voll konzentriert auf die Hupe habe ich nicht mitbekommen, dass der herrschende Lehrer plötzlich neben mir stand. Sekunden später hatte ich eine schallende Ohrfeige. Wortlos ging der herrschende Lehrer wieder in sein Imperium und ich zog, ebenso wortlos fluchend, aber "bedrabbelt" von dannen. Logisch, mir war schon damals klar, dass das Hupen vor Schule recht störend und gemein war. Aber, so wurde der Adolphsdorfer Dorfschullehrer zum Urheber der einzigen, aber pädagogisch wertvollen Ohrfeige meiner ganzen Schulzeit, und das noch in den Ferien!


Dienstag, 8. August 2017

DAB+ Update: Regional kommt noch

Aus technischen Gründen werden bisher in jedem Bundesland immer die Regionalversionen der jeweiligen Landeshauptstadt über DAB+ ausgestrahlt. In Niedersachsen nutzt man aber, um die Regionalisierung wie sie über UKW läuft, auch in DAB+ abbilden zu können, in jeder Region bereits jetzt unterschiedliche DAB+ Frequenzen. Wann die Regionalversionen über DAB+ ausgestrahlt werden können, ist derzeit leider noch nicht bekannt.

Das heisst konkret, bis auf weiteres bekommen wir hier regional über DAB+ die Informationen aus der Region Hannover. Aber der NDR arbeitet daran, dass wir bald möglichst auch die Regionalversion Bremen/Oldenburg, Elbe-Weser vom Sender Steinkimmen hören können.

Wer interessiert ist zu erfahren, was bereits jetzt schon über DAB+ in unserer Gegend zu empfangen ist, sogar mit einfacher Zimmerantenne, kann hier eine Liste als PDF herunterladen.

Samstag, 5. August 2017

Hör' mol Radio Platt

Seit Jahrzehnten gibt es in verschiedenen Bundesländern für Schülerinnen und Schüler den plattdeutschen Vorlesewettbewerb. Doch in Bremen ist das nun vorbei. Den Schulen fehlen die finanziellen und personellen Voraussetzungen für die Plattdeutsch-AGs. Stirbt die Minderheitensprache jetzt aus? Die Zahl der Plattdeutschsprecher in Norddeutschland bleibt jedoch nach einer Studie des Instituts für Niederdeutsche Sprache stabil. Allerdings sind es vor allem ältere Menschen, die gut oder sehr gut Platt sprechen, wie die Umfrage ergab. In Bremen verstehen jedoch rund 30 Prozent der Menschen kein oder kaum Platt.

Die existentielle Bedrohung der Regionalsprache ist keineswegs gestoppt. Dazu müsste es noch weitergehende und umfassende Förderung geben. Eine Möglichkeit der "preisgünstigen Förderung des Niederdeutschen wäre ein Radioprogramm, in dem alle Plattdeutsch- und Heimatfunksendungen von Radio Bremen und dem NDR zusammengefasst wären, verpackt in einen modernen Rahmen mit Musik, die irgendwo zwischen RB1 und NDR Nds. und plattdeutschen Titeln liegt. Dazu das Niederdeutsche Hörspiel, Heimatfunk am Wochenende, das"Hamburger Hafenkonzert" und eine Neuauflage des "Bremer Containers" (moderiert von Heini und Fidi über'n Gartenzaun). Warum nicht volkstümlich?

Aber mal im Ernst, bevor es bald die X-te Pseudo-Jugend/Pop/Songwriter- und Kulturwelle der Öffentlich-Rechtlichen im Norden gibt, wäre das eine Idee für einen heimatverbundenen Privatsender, mit dem das Plattdeutsche endlich aus dem Nischendasein herausgeholt werden könnte. Das angepeilte Sendegebiet wäre mit Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern groß genug. Die nötigen technischen Möglichkeiten bietet DAB+, falls nicht doch auf UKW zurückgegriffen werden kann.

Sonntag, 30. Juli 2017

Neues Domizil und neue Ideen

Mit der Einweihung kann Adolphsdorf ein neues Domizil für die Freiw. Feuerwehr und die Dorfgemeinschaft in Besitz nehmen und nutzen. Alle bisherigen Veranstaltungen und Angebote können jetzt unter dem neuen Dach wahrgenommen werden. Das Haus ist keineswegs überdimensioniert, aber es erfüllt seinen Zweck. Niemand muss mehr befürchten, dass plötzlich der Putz von der Decke rieselt, die Fenster nicht schliessen oder die Heizung es nicht mehr schafft.

Die freiwilligen Helfer von Feuerwehr und Dorfgemeinschaft, die über Monate ihre freie Zeit geopfert haben, haben ein brilliantes Beispiel dafür gegeben, was in "Eigenhilfe" geschaffen werden kann. Im Grunde kann Adolphsdorf diesen Helfern gar nicht genug danken, denn ohne diese Eigenleistung hätten die Zuschüsse von Gemeinde, Kreis u.a. gerade mal fürs Fundament gereicht. Es versteht sich von selbst, dass alle Helfer in der Zeit nur Augen und Ohren für ihr Projekt hatten. So ist zum Beispiel die Internetdomain der Freiw. Feuerwehr Adolphsdorf verwaist.... und müsste erneuert werden. Aber das sind Nebensächlichkeiten. Denn Hauptsache ist doch, dass auch das neue DGH mit Leben gefüllt bleibt und Angebote für Jung und Alt, sportlich oder nicht sportlich, platt oder nicht platt usw., bietet. Es bleibt zu hoffen, dass auch neue Angebote und Ideen hier ihren Platz finden.

Einen Vorschlag habe ich gehört, und den finde ich gar nicht mal schlecht. Unter dem Stichwort "Jahresfoto der DG" treffen sich einmal im Jahr alle Mitglieder der Dorfgemeinschaft zu einem Gruppenfoto. Da so etwas nicht ohne Kaffee und Butterkuchen abgeht, sollte das in der wärmeren Jahreszeit - so ab September - stattfinden. Auch als Anlass für ein geselliges Beisammensein. Es ist eine tolle Sache, wenn man nach - sagen wir mal - 10 Jahren auf eine Gallerie von Jahresfotos der Dorfgemeinschaft zurückblicken kann. "Weest noch, dat wer doch de ....?" - Wer sich hin und wieder mal mit Chroniken beschäftigt, weiss wie schnell die Kohorten voranschreiten.

Samstag, 29. Juli 2017

Timelines: Der schnelle Überblick

KLICK HIER
Vielleicht haben Sie bereits gemerkt, dass sich das "veröffentlichte Geschehen" immer mehr in die sog. Sozialen Medien verlagert. Facebook, Twitter, Google+, Instagram, und wie sie alle heissen, sind einfach zu handhaben und können schneller auf Stürme in Wassergläsern regieren. Twitter sticht ein wenig hervor, da auch die lokale Presse ganz offiziell twittert. Über die Twitter-Timelines z.B. vom Weserkurier, vom Spiegel, von BILD, Radio Bremen, dem WeserReport und der Kreiszeitung hat man sehr schnell einen Überblick über das, was gerade los ist, wo, wer, warum und mit wem.

Ich muss allen HSV-Fans sagen, dass die Werder-Timeline dabei ist. (Logisch, oder?) Aber keine Sorge, ich baue den Dino auch noch mit ein. Klicken Sie bitte oben im Menue auf "Timelines".

Update: Dort finden Sie auch einen sehr schönen Artikel der Wümmezeitung über die gelungene Einweihung des neuen Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshauses.

Dienstag, 25. Juli 2017

Statistik ist gut für die Verdauung

Hin und wieder habe ich richtig Lust darauf in Kellern und auf Dachböden herumzustöbern. Diese Idee kommt mir immer dann, wenn der Herbst, wie in diesem Jahr, recht früh beginnt. Wenn ich etwas Interessantes finde, dann kann das Herumstöbern in alten Sachen Stunden dauern. Dieses Mal waren es aber nicht Keller und Dachböden, sondern alte Beiträge dieses Blogs in denen ich gestöbert habe. Tatsächlich, der erste Beitrag, der hier erschienen ist, datiert vom 10. Sept. 2010 und trägt den vielsagenden Titel "Willkommen zur Adolphsdorfer Webseite". Beim Herumstöbern habe ich ein wenig aufgeräumt und alte Bilder entfernt. Beim Betrachten der alten Beiträge sehen Sie also oft, dass Sie nichts sehen.

Diese Seite sollte damals in erster Linie für Kommunikation stehen und es gab einige Testballons in dieser Richtig: Besucher konnten per EMail mitbloggen oder sich in einem sog. "Adolphsdorfer Forum" austauschen. Oder es konnten auch auf verschiedenen Wegen Bilder ausgetauscht und hochgeladen werden. Diese Testballons trafen allesamt auf wenig Resonanz und ich habe sie wieder ins Nirwana geschossen, aber meine technische Neugier war um einige Tricks bereichert. Dass die Zeit reif war für so etwas wie "Social Media", konnte man am "Gesichterbuch" vom Zuckerberg sehen. Eine wahre Freude für jeden Datensammler. Übrigens, hierzu gab es hier einen Beitrag sogar schon vor dem ersten Beitrag auf dieser Webseite.

Ich will Sie hier nicht mit Statistik langweilen, aber allein im Juni wurde diese Webseite 996 Mal explizit über die Adresszeile bzw. über Google angesteuert. Und dabei war der Juni 2017 längst nicht der Spitzenmonat. Das Ausland ist interessiert und zwar in dieser Reihenfolge: USA, England und - man staune - die Ukraine. Jeder Zweite sürft mit dem Chromebrowser von Google. Selbst der sichere Firefox ist abgeschlagen und liegt bei 19 %! Was mich persönlich sehr freut, ist die Tatsache, dass Linux bei den Betriebssystemen einen Anteil von 10 % erreicht hat (Windrows 63%, Android 5 %). Wenn Sie ein sicheres, moderne, stabiles Betriebssystem für Ihren Rechner suchen, dann sollten Sie sich mal mit Linux Mint anfreunden. Sieht aus wie Windows 7, aber moderner, sicherer und kostenlos - ohne Win10-Getüdel.

Beiträge, in denen das Wort "Dorfgemeinschaftshaus" oder "DGH" erwähnt wurde, stehen ganz oben in der Liste der gesuchten Einzelseiten. Wen wundert's? Das ist für Adolphsdorf ja auch ein wichtiges Ereignis.

Das war's! Hin und wieder ein wenig Statistik ist gut für die Verdauung.