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Die Krux mit der Uhr


Zweimal im Jahr kann man sich einen echten Sport daraus machen alle Uhren im Haushalt in kürzester Zeit auf die neue Zeit einzustellen. Im Frühjahr VOR, im Herbst ZURÜCK. Der Zeitaufwand wir immer kürzer, weil es immer mehr Funkuhren gibt. Aber, um es gleich vorweg zu sagen: Mir wäre es recht, wenn wir die aktuelle Zeit mit den halbjährlichen Umstellungen beibehalten würden. So schlimm ist es nun auch wieder nicht die Uhr mal 1 Stunde vor oder zurückzustellen. Ich vermute mal, wer dabei gleich neben sich steht, hat andere Probleme. Die Uhren sind es jedenfalls nicht.

Es ist doch herrlich, wenn im Juni die Sonne um 4:50 Uhr aufgeht und erst um 21:53 Uhr wieder unter. Ich stelle mir vor, wir hätten Mitte Dezember und die Sonne würde erst um halb 10 Uhr vormittags die Welt erleuchten. Grausig! Da lege ich wert auf die eine Stunde, die uns die Winterzeit schenkt. Im Winter ist es mir persönlich ziemlich wurscht, ob die Helligkeit des Tages um halb 5 oder halb 6 endet.

Die europäischen Staaten haben sich darauf verständigt den halbjährlichen Wechsel abzuschaffen. Das heisst aber nicht, dass sie sich auch auf eine einheitliche Zeit verständigt haben. Noch nicht! Möglicherweise ist die eine Umstellerei abgeschafft, aber an der Grenze zu Holland oder zu Polen muss wieder an der Uhr gedreht werden. Vorwärts, Kameraden, wir müssen zurück! Ist das ein Fortschritt?

Um ganz klar zu sagen, ich plädiere für die Beibehaltung der halbjährlichen Zeitumstellung in allen europäischen Staaten. Allerdings kann es nicht sein, dass es in einer Zeitzone in Warschau  um 7 Uhr morgens bereits taghell ist, während in Lissabon noch die finstere Nacht herrscht. Da Deutschland fast in der Mitte Europas liegt, kann es sein, dass eine Zeitzonengrenze direkt links oder rechts von uns liegt. Dann dauert die EMail nach Holland "eine Stunde länger" (!!!).

Schauen Sie sich mal an, was passiert, wenn wir die Zeit nicht umstellen.

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