Google+ Adolphsdorf - Das freundliche Dorf im Teufelsmoor: Der Zentralverband der Sonntagsfahrer trifft sich Google+

Samstag, 20. Oktober 2018

Der Zentralverband der Sonntagsfahrer trifft sich

Immer wieder sonntags treffen sich die Mitglieder des Zentralverbandes der deutschen "Sonntagsfahrer" in Worpswede. Neuerdings werden auch Fahrradfahrer im Verband willkommen geheissen. Zu erkennen sind die Mitglieder, die aus allen Himmelsrichtungen kommen, an den zu groß geratenen Limousinen mit dem "S" am Heck oder - als Radfahrer - an den hochroten Köpfen, weil der Akku ihrer E-Bikes ist leer. Sie müssen selbst treten. Erfahrene Sonntagsfahrer rollen mit ihren SUV's (auch mit dem berühmten "S" am Heck") gleich in die Bergstrasse und betrachten die Schönheit von Gallerien, Andenkenshops und Frittenbuden vom Auto aus, um dann auf dem Parkplatz ihre beiden Parkplätze dort zu besetzen. Pro SUV sind zwei Parkplätze gefordert, was auf den bescheidenen Parkplätzen vor Discountern häufig zu Blechschäden und Streit führt. Ganz gewiefte Sonntagsfahrer fahren ihre E-Bikes auf einem Fahrradträger mit Überbreite spazieren. Manche üben noch, was dann zu lustigen Staus auch auf den Achterbahn-Fahrbahnen der Umgebung führt. Man kann auch gesellige "Sontagsfahrer"-Motorrad-Gruppen, die, bevor die Maschinen in die Winterpause abgemeldet werden, ihrem Bedürfnis nach Kunst und Grillwurst (nebst Sechserpack) fröhnen wollen.

Ziel dieser sonntäglichen "Treffen" der Sonntagsfahrer ist es, so ist zu vernehmen, die Geduld des Berufsverkehrs auf eine Probe zu stellen. Das dürfte jedoch schwierig werden, denn der Berufsverkehr, egal ob nun Pendler oder Güllewagen, ist durch Moorlinsen, Wanderbaustellen, Tempo-30-Strassen oder Behelfsampeln im Landkreis bereits hart trainiert.

Ein Trost bleibt uns: Nach Sonntag kommt Montag.