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14 Regionalstudios wollen sich Gehör verschaffen

Wenngleich das gute, alte UKW-Radio noch lange nicht ausgedient hat, wird Radiohören mit DAB+ immer interessanter. Wir liegen hier im Einzugsgebiet von Radio Bremen und des Norddeutschen Rundfunks (NDR). Aus Bremen sind kürzlich ein paar Sender hinzugekommen, die per UKW lediglich bis zur Wümme hin empfangbar waren (z.B. das in Bremen sehr beliebte "Radio Roland").

Die "Vier-Länder-Anstalt" NDR hat natürlich ganz andere Probleme, denn immerhin 14 Regionalstudios wollen sich Gehör verschaffen und über DAB+ zu empfangen sein. In Niedersachsen ist zur Zeit noch alles Hannover, d.h. nur das Regionalstudio Hannover (Region Leine/Weserbergland/Harz) ist hier zu hören. Das soll sich bald ändern, denn auch aus Oldenburg und dem Elbe-Weser-Raum gibt es viel zu berichten. Ob da ein 4kW-Sender in Steinkimmen ausreicht?

Der NDR lässt sich jetzt hinter die Kulissen seiner DAB+-Strategie blicken. In der Zukunft will die in vier Bundesländern aktive Rundfunkanstalt nicht nur die NDR1-Regionalvarianten für die Landeshauptstädte ausstrahlen, berichtet satnews heute. Die über UKW angebotenen 14 Regional-Varianten von NDR1 soll es auch via DAB+ geben. Das wird vorbereitet, indem der NDR für seinen DAB+-Mux 14 DAB+-Kanäle für Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern nutzt. Wann die Regionalprogramme eingesetzt werden, bleibt zur Zeit noch offen.

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