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Freie Fahrt für die Maiwagen auch im nächsten Jahr

Hilfe, wir verblöden! Da haben doch einige Leute die Polizei gerufen, weil es am Pfingstmontag rund um die "Maiwagen" angeblich zu laut war. Und die Polizei konnte nicht anders und musste tatsächlich einige Wagen still legen. So ist das herauszulesen, wenn man den Einträgen bei Facebook folgt.

Die Maiwagen sind eine uralte Tradition hier in der Gegend und mit fortschreitender Technik wird es eben auch mal lauter. Mein Gott, wer gönnt den jungen Leuten denn da ihren Spaß nicht? Nebenbei, mir hat die Mukke in diesem Jahr sehr gut gefallen: "Wie heißt die Mutter von Nicky Lauda..... MAMMA LAUDA!!!"

Tja, und das sollte man auch erwähnen: die Maiwagen dienen auch der Integration, denn es sind keineswegs nur die Ureinwohner mitgefahren, sondern auch die Zugezogenen, die Grasberg als Heimat erwählt haben. Da ist es immer eine gute Idee zusammen zu feiern und eine alte Tradition aufrechtzuerhalten. Darum freie Fahrt für die Maiwagen, auch im nächsten Jahr!

Wir gehen unter in einem Meer aus Plastik

PET-Flaschen, Plastiktüten und unnötiges Verpackungsmaterial gehören nicht nur zu den größten Umweltproblemen unserer Zivilisation, sondern stellen auch eine völlig unterschätzte Bedrohung für die Gesundheit von uns Menschen dar. Bis zu 450 Jahre benötigt eine Plastikflasche, bis sie vollständig abgebaut ist und jede Stunde werden weltweit 675 Tonnen Plastikmüll in unseren Ozeanen entsorgt, wo sie ganze Arten von Meeresbewohnern gefährden und am Ende über den Nahrungskreislauf als Mikroplastikpartikel in den menschlichen Körper gelangen.

Wussten Sie, dass allein bei einer Durchschnittsfamilie im Jahr schnell über 2.000 PET-Flaschen verbraucht werden und größtenteils auf dem Müll landen? Würde man alle Flaschen auftürmen, wäre der Turm mehr als viermal so hoch wie der Kölner Dom oder mehr als dreimal so hoch wie der Donauturm. Und das bei nur einem von etwa 40 Millionen Haushalten in Deutschland und 3,8 Millionen Haushalten in Österreich. Die Realität ist: Wir segeln auf einem Meer au…

Sind Kreisel die Lösung für Worpswede?

Kreisel sind ein recht patentes Rezept um Verkehrprobleme zu lösen. Das sieht man erfreulicherweise am Grasberger Kreisel, der mit dem bildhaften Torfkahn darauf noch dazu eine Attraktion darstellt. Leider bemerken es die Autofahrer kaum.



Worpswede würde sich wahrscheinlich die Grasberger Verkehrsprobleme wünschen, denn dort sieht es ganz anders aus. Worpswede behauptet ein Fahrradort zu sein, hat aber kaum Radwege. Worpswede meint ein Touristenort zu sein, erlaubt sich aber Schritt-Tempo und "Touri-Mix" auf der Bergstrasse, neben dem Liefer- und Durchgangsverkehr selbstverständlich. Das wirkliche Problem sieht man allerdings erst unter der Woche: Worpswedes Strassen sind einfach zu schmal (und zu wenige!). Das ist auch kein Wunder, denn sie waren ja nicht für eine Touristen- und Automobilschwemme gebaut. Damals ging es gemütlicher zu. Aber ob LKW-Fahrer die Zwangspausen an der Kreuzung vor der Music-Hall zu schätzen wissen, möchte ich bezweifeln.

Fakt ist aber: Worpswede h…