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Montag, 12. März 2018

Breitband-Rückbau?

Breitbandausbau: Nun ist ein neuer Fall bekannt geworden, bei dem die Deutsche Telekom massenweise Kündigungen rausschickt, weil sie sich mit dem zuständigen Netzausbauer EWE nicht auf Mietkonditionen einigen konnte.

Von dem Fall im Nordwesten Niedersachsens hat jetzt der NDR berichtet, es ist nicht der erste Fall dieser Art. Demnach hat die Telekom vor, rund 30.000 Kunden ihre VDSL-Anschlüsse zu kündigen. Die Verträge könnten laut Telekom aktuell nicht mehr inhaltlich fortgeführt werden (nicht mit der vereinbarten Bandbreite) und müssten auf Verbindungen mit 16 MBit/s (ADSL) herabgestuft werden. Hintergrund sind im Prinzip Probleme bei den Zuständigkeiten - die Telekom ist in dem betreffenden Gebiet darauf angewiesen, sich in das Netz von EWE einzumieten. EWE treibt den Breitbandausbau voran.

Man hat sich aber bisher nicht auf entsprechende Rahmenbedingungen einigen können, heißt es aus Branchenkreisen. Wahrscheinlich scheitern die Verhandlungen am Preis, was nun auf dem Rücken der Kunden ausgetragen wird. Es ist aber nicht das erste Mal, dass Kunden nicht nur in Einzelfällen die Opfer der Unternehmenspolitik werden. Die Querelen beim Breitbandausbau nehmen zu, wobei die Unternehmen den schwarzen Peter klar immer jemand anderem zuweisen.