Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom September, 2017 angezeigt.

Start-Up in Adolphsdorf: "Hausmeisterservice"

Nicole Ziegert hat es zu uns in den Norden verschlagen. Sie hat hier ein kleines Hausmeister-Service-Unternehmen gegründet. Ab 1.10.2017 liegt der Unternehmensmittelpunkt des "Hausmeisterservice" in, man staune, in Adolphsdorf. Mit ihren Angeboten, die auch Reinungs- und Gartenarbeiten sowie Fensterputzen umfassen, hat sie bereits Kunden in Worpswede, Hambergen, Lilienthal und auch in Osterholz-Scharmbeck gefunden. Sie ist ausgebildete Maler- und Lackiererin und hat die Lizenz zur Seniorenbetreuung nach SGB XI, §87b. Alle Angebote können Sie Ihrem Flyer entnehmen.

Der Anfang als "junge Unternehmerin" sei schwer, sagt sie, zumal solche wichtigen Dinge wie telefonische Erreichbarkeit und Internet auf dem Lande doch nicht so leicht herzustellen sind, wie die Werbung verspricht. Aber sie ist zuversichtlich, dass sich für diese Anfangsschwierigkeiten ihres Start-Up-Unternehmens Lösungen finden lassen. Unternehmer kommt nun mal von "etwas unternehmen". Sie ist …

Oktoberfest beim Heuhotel

Anlässlich der Hochzeit zwischen Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese am 12. Oktober 1810 fanden in München zahlreiche private und öffentliche Feiern statt. Auf deren letzte, das Pferderennen am 17. Oktober, geht das Oktoberfest zurück. Der Festplatz außerhalb der Stadt wurde aufgrund seiner natürlichen Eignung ausgesucht. Der Sendlinger Berg (heute Theresienhöhe) diente als Tribüne für die 40 000 Zuschauer des Rennens. Die Festwiese blieb bis auf das Königszelt unbebaut. Die Verköstigung der Besucher erfolgte oberhalb der Tribüne auf der Anhöhe, wo „Traiteurs“ u. a. Wein und Bier anboten. Bevor das Rennen begann, erfolgte eine Huldigung der Hochzeiter und des Königshauses in Form eines Zuges aus 16 Kinderpaaren, die mit Trachten der Wittelsbacher, der neun bayerischen Kreise sowie weiterer Regionen bekleidet waren. Anschließend sang ein Chor aus Feiertagsschülern, bevor schließlich das Festrennen mit 30 Pferden auf einer 11 200 Schuh (3270 Meter) langen Rennbahn folgte. Als Siege…

Krämerseelen gibt es überall

Krämerseelen gibt es überall und die spitzen manchmal ihren Bleistift, um Kleinstaaterei und ein paar Banalitäten durch die Medien zu jagen. Wer zahlt für was und darfs vielleicht ein Viertel Pfund mehr sein?

Bremen muss Straßen instand halten, die von vielen Pendlern (mehr als 40 Prozent aller Arbeitnehmer in Bremen pendeln!) befahren werden. Als Ex-Bremer im "Speckgürtel" gehöre ich auch zu diesen Pendlern. In Bremer Krankenhäusern kommt zum Teil jeder zweite Patient aus Niedersachsen. Und die Bremer Uni bildet viele Fachkräfte fürs Umland aus, insbesondere bei Lehramtsstudenten. Bremen stellt die Infrastruktur, die dann auch von vielen Menschen aus dem Umland genutzt wird. Viele Schüler aus Niedersachsen besuchen Bremer Schulen, vor allem Berufsschüler, die hier eine Ausbildung machen. Und wenn nur Bremer im Weserstadion Platz nehmen dürften, könnte man die Nord, Süd und West-Tribüne wieder abreissen! Die Ostkurve - mit Stehplätzen? - würde ausreichen.

Klar, das alles ko…

Mehr als die Hälfte ohne Abo

Das Fernsehen in HD-Qualität in Deutschland ist auf dem Vormarsch. Aktuell empfangen bereits 25,2 Millionen Haushalte in der Bundesrepublik das TV-Signal in der hochauflösenden Qualität. Das geht aus dem Digitalisierungsbericht hervor, den die Medienanstalten am Dienstag in Berlin vorgestellt haben. Der Anteil stieg demnach von 53,1 auf 65,7 Prozent. Ein Grund für den Zuwachs sei auch die Umstellung des terrestrischen Signals auf den neuen digitalen Standard DVB-T2, der Bilder in HD ausstrahlen kann.

Laut Digitalisierungsbericht empfangen in Deutschland nur noch 4,7 Prozent der TV-Haushalte ausschließlich analog, 3,6 Prozent empfangen sowohl digital als auch analog. Die Umstellung auf den neuen Standard für das terrestrische Signal war Ende März zunächst in den Ballungsräumen eingeleitet worden. In Deutschland empfangen insgesamt etwa 3,4 Millionen Haushalte das TV-Signal terrestrisch, für knapp die Hälfte ist es die Hauptquelle für den Fernsehempfang.

Nur jeder Vierte hat ein Abo

Die p…

Linie 4 ins Blaue gerechnet?

Man wird den Verdacht nicht los, dass bei dem geschätzten Fahrgastaufkommen der Strassenbahnlinie 4 einiges "ins Blaue" gerechnet wurde. Die Befürworter der Linie haben ihre Zahlen, die Gegner natürlich auch. Merkwürdig ist, dass die Sonn- und Feiertage in keiner Rechnung auftauchen. Tatsache ist auch, dass wochentags nach 20 Uhr die Züge die letzten Haltestellen bis zum Kreisel Falkenberg fast ohne Fahrgäste fahren. Da sollte man sich mal überlegen, ob nicht ein erweitertes Kurzstreckenticket für z.B. 5 oder 6 Haltestellen innerhalb Lilienthals sinnvoll wäre.

Aber egal wie man es betrachtet: die Linie 4 ist da und sie ist ein Segen für Lilienthal und die angrenzenden Gemeinden. Da wirkt es nur kleinlich und provinziell, wenn mit ungesicherten Fahrgastzahlen argumentiert wird. Frei nach dem beliebten Motto "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!"

zum Artikel in der WZ

Es wird eng auf den Fernsehkanälen über Antenne

Bis Mitte des Jahres 2019 muss der TV-Sender Steinkimmen, über den wir in Bremen und Umgebung die Dritten vom WDR, MDR, HR, BR und NDR in HD über die Antenne empfangen, den TV-Kanal 55 räumen. Der Kanal fällt unter die sog. "Digitale Dividende". Für Steinkimmen stehen dann nur noch die Kanäle 21 - 48 zur Verfügung, die weiträumig bereits belegt sind. Es kommt also auf die genaue Koordinierung an und das ist mühseelig und langwierig. Auf Grund des relativ großen Empfangsgebietes muss der Senderr Steinkimmen auch eine relativ starke Sendeleistung mitbringen. Auf Kanal 55 wird mit 100 Kilowatt Sendeleistung gesendet. Diese Beengheit auf den noch zur Verfügung stehen Kanälen ist der Grund warum Radio Bremen z.B. sein Drittes auf Kanal 46 von Bremen Walle aus nur mit 10 kW senden und keine weiteren Programme dort untergebracht werden können.

Mit Einschränkungen wäre ggf. ein Umzug auf den Kanal 32 möglich, den in Bremen früher das ZDF mit einer starken Sendeleistung genutzt hat. A…

Media Broadcast wird DAB+-Plattformbetreiber für Bremen

Der Hörfunk wird auch in Bremen und Bremerhaven zunehmend digital. Bislang gibt es aber noch keine regionalen privaten Programme über DAB+. Das soll sich ab 2018 ändern. Der Medienrat der (bre(ma hat in seiner gestrigen Sitzung die Grundlage dafür geschaffen und  der Media Broadcast GmbH Übertragungskapazitäten für den Betrieb einer Digitalradio-Plattform im Land Bremen zugewiesen.

Als zukünftiger Plattformbetreiber stellt Media Broadcast das Programmpaket selbst zusammen. Alle Programme, die verbreitet werden sollen, müssen selbstverständlich über eine medienrechtliche Zulassung verfügen. Laut Ausschreibung der (bre(ma soll spätestens Anfang 2018 die Stadt Bremen und Anfang 2019 die Stadt Bremerhaven mit digitalen Hörfunkprogrammen versorgt werden.

Die Entscheider der Medienanstalt BreMa setzen mit dem gewählten Betreiber und dessen üblichen Technikkonzept auf Bewährtes; der alternative Bewerber Stadtmusikanten Radioservices kam nicht zum Zuge. Die Zuweisung erfolgt zunächst für die Da…

Blut spenden in Adolphsdorf

Kleiner Nachtrag: 79 Blutspender konnten begrüsst werden!!!!

Der Kreisel mit Ambiente

Die geplante Bebauung einiger Grundstücke am Grasberger "Kreisel" kann man mit max. 17 Metern Höhe wahrlich nicht als "Klein Manhattan" bezeichnen. Da sah es vor einigen Jahren noch ganz anders aus, eher wie Detroit-Südseite. Die Gegend um den Kreisel ist Grasberg's Visitenkarte. Mit dem Torfkahn auf dem Kreisel ist dort bereits ein bleibender Eindruck für alle Grasberger und für Durchreisende (insbesondere für LKW-Fahrer) entstanden. Nun soll die weitere Planung und Gestaltung des zur Verfügung stehenden Raumes erfolgen. Als Beobachter darf man gespannt sein, ob es gelingt an dieser Stelle einen attraktiven und belebten Mittelpunkt zu schaffen, wobei Wohnbebauung mit Wohnraum zu erschwinglichen Preisen keineswegs ausgeschlossen sein muss. Über das, was erschwinglich ist, gehen die Meinungen jedoch weit auseinander.

Ach das gibt es ja auch noch: Adolphsdorf+

Mit Google+ geht es mir so, wie mit anderen "sozialen Medien" auch: es gibt einfach zu viele Möglichkeiten, die ich mal eben ziemlich sinnfrei ausprobieren muss. Und es gibt zu viele Leute, die meinen sie müssten doch ein Dankeschön für ihr "Like" bekommen. Was ist aber schon ein "Like"? Das bedeutet ja noch nicht mal, dass diese Experten den Beitrag überhaupt gelesen, geschweige denn verstanden haben. Husch und weg! Wenn ich mich darum kümmern würde, dann müsste ich nach 24 Stunden täglich noch die Nacht dazu nehmen ... Bedauerlich ist nur, dass dieses Klick & Wisch-Denken auf die Dauer geistig träge macht. Die Folgen werden wir merken, vielleicht schon bald.

Google+ bzw. hier Adolphsdorf+ bleibt einfach eine Reproduktionsfläche für das, was hier in diesem Blog erscheint, erweitert um viele interessante oder auch überflüssige Beiträge aus diversen "Communities". Mehr wird daraus nicht! Wie schön doch die deutsche Sprache ist: Fremdworte fa…