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Samstag, 1. Juli 2017

69. Landwirtschaftliche Ausstellung startet am 7. Juli

Die 69. Tarmstedter Ausstellung startet am Freitag, 7. Juli. Frau Professorin Claudia Kemfert wird die Festrede halten, ihr Thema: Klimawandel als Chance.

Dass die Messe-Macher dieses Jahr den Spruch „Ihr schönster Urlaubstag“ auf ihre Plakate schreiben, kommt auch nicht von ungefähr. Norddeutschlands größte Regionalausstellung für Landwirtschaft und Tierzucht, Energieeffizienz und Bauen, Haus und Garten, Freizeit und Familie wolle jetzt noch mehr als früher in den Fokus rücken, was sie über den landwirtschaftlichen Bereich hinaus zu bieten habe, erläutert Geschäftsführer Frank Holle: „Wir bauen den Bereich Familie, Haus, Garten und Genuss aus.“ Damit einher gehe ein verschärfter Blick auf Bremen und seine 600 000 Einwohner, die man verstärkt ansprechen und zum Besuch der Messe bewegen wolle. Dazu gehöre, dass erstmals ab Lilienthal entlang der Linie 4 mit 1,75 Meter hohen „Citylight-Plakaten“ geworben werde. Deutlich mehr Plakate als bisher würden auch in Bremen auf das Ereignis hinweisen. Auch gibt es erste Überlegungen ab 2019 einen kostenlosen Shuttle-Bus-Service zwischen Bremen-Borgfeld und dem Ausstellungsgelände an den "Tarmstedter Tagen" einzurichten.

Wer auf der Tarmstedter Ausstellung einen Urlaubstag verbringen möchte, findet nun erstmals ein Genusszelt vor. In dieser zusätzlichen Zelthalle werde außer Wein auch Bier verkostet, kündigt Gieschen an. Neben sechs verschiedenen Sorten aus dem Inbev-Konzern, zu dem auch Beck's gehört, wird der Tarmstedter Torben Sass sein im Ort gebrautes „Burzel Bräu“ ausschenken. Dazu wird es Salami und Käse geben, auch für Musik werde gesorgt. „Wir wollen noch mehr auf Regionalität achten“, so Geschäftsführer Gieschen, der von einem Testlauf spricht. Honig aus der Region, Obst vom Alten Land und Gewürze gebe es ja längst, doch seien diese Produkte auf dem Gelände verteilt. 2018, zur 70. Ausstellung, könne das Genusszelt durchaus größer ausfallen. Zur Verbesserung des Urlaubsgefühls dienten auch die beiden Marktplätze, die mit zusätzlichen Sitzgelegenheiten ausgestattet würden. „Damit bringen wir mehr Ruhe rein, damit man sich nach dem Schlendern, Gucken und Kaufen auch mal zurückziehen kann“, so Gieschen. „Die Marktplätze sind beliebte Treffpunkte“, sagen uns die Besucher.

Natürlich sorgten sich die Organisatoren auch um deren Sicherheit. „Klar ist, dass wir uns dem Terror nicht beugen werden“, sagt Frank Holle.  So sei man nicht umhin gekommen, nach fünf Jahren die Eintrittspreise zu erhöhen. Erwachsene zahlen nun neun Euro statt acht für die Einzelkarte und 18 statt 16 Euro für die Dauerkarte. Ermäßigte Karten kosten sieben Euro (vorher sechs), die Familienkarte nun 21 statt 18 Euro.

Tarmstedter Ausstellung / Infos