Google+ Adolphsdorf - Das freundliche Dorf im Teufelsmoor: Knipp mit vielen Gourmet-Sternen Google+

Sonntag, 27. November 2016

Knipp mit vielen Gourmet-Sternen

Dieser Teller ist sehr übersichtlich sortiert, aber Nachschub stand bereits in Schüsseln auf dem Tisch
Es gibt Restaurants, die tun alles für einen Stern in bekannten Restaurant- und Gourmetführern. Und es gibt Restaurants, die schummeln deswegen sogar. Sie legen sich Sterne zu, obwohl sie die gar nicht führen dürfen.

Das Knippessen im Heuhotel Hof Berger am 26.11. hätte alle möglichen Sterne voll und ganz verdient. Herrlich frisch zubereitetes Knipp mit Roter Beete, Apfelmus von eigenen Äpfeln, Sauren Gurken und leckeren Bratkartoffeln machten das Knippessen zu einem Vergnügen nicht nur für Kenner und Geniesser. Ein Geheimtipp war es aber wohl auch nicht, den die Lokalität war an dem Abend ordentlich "ausgebucht". Die frohe Kunde über eine gemütliches Knippessen bei "Rudi" hatte sich zumindest in Adolphsdorf schnell verbreitet.

Gerüchteweise, aber das muss ein Geheimtipp bleiben, soll es demnächst wieder ein gemütliches Knippessen geben. Wer in der Welt beim Knippessen mitreden möchte, sollte versuchen den Termin in Erfahrung zu bringen und sich und seine Gäste baldmöglichst anzumelden. Die Nachfrage ist groß, die Plätze knapp und echte Geniesser gibt es viele.

Knipp (auch Hackgrütze oder Hackewack) ist eine der Pinkel verwandte Grützwurst. Sie ist eine Spezialität in Bremen sowie in einigen Regionen in Niedersachsen. Hergestellt wird Knipp aus Hafergrütze, Schweinskopf, Schweinebauch, Schwarte, Rinderleber und Brühe, gewürzt mit Salz, Piment und Pfeffer. Angeboten und verzehrt wird die Grützwurst gebraten, nur mit Brot, oder mit Brat- oder Salzkartoffeln und Gurke, süß-saurem Kürbis, Sauerkraut, Apfelmus und Roter Bete oder auch kalt oder warm auf Vollkornbrot.

Knipp galt lange als „Arme-Leute-Essen“. Jetzt aber ergeht es dem Knipp wie dem Grünkohl. Beide sind "in", wobei Knipp nicht unbedingt für Vegetarier und Veganer geeignet ist.