Google+ Adolphsdorf - Das freundliche Dorf im Teufelsmoor: Warum dauert die Sache so lange? Google+

Freitag, 14. Oktober 2016

Warum dauert die Sache so lange?

Der Vorschlag aus Lilienthal, nach Bau der Linie 4 bis zum Falkenberger Kreuz, in der Wümmegemeinde auch ein Kurzstrecken-Ticket anzubieten, liegt bei den Gremien von VBN und ZVBN auf dem Tisch. Der Wunsch ist so alt, wie die Streckenverlängerung über Borgfeld hinaus. Und der Wunsch ist verständlich, denn warum soll der Fahrgast für 3 Haltestellen innerhalb Lilienthals den gleichen Preis zahlen wie für eine Fahrt zum Bremer Hauptbahnhof? Die Bremer Strassenbahn AG hat Probleme mit dem Fahrgastaufkommen auf der Linie 4, das ist bekannt. Sie tut allerdings auch wenig, um die Attraktivität der Linie zu steigern, ob wohl man innerhalb Bremens sehr gute Erfahrungen mit dem Kurzstreckenticket gemacht hat. Für die Lilienthaler selbst wäre die Einführung des Kurzstreckentickets ganz sicher etwas, was die Nutzung der Linie innerhalb Lilienthals steigern würde. Von Falkenberg bis Borgfelder Landhaus oder umgekehrt für 1,50 EUR, das wäre es! Die übrigen Umlandgemeinden, wie Grasberg, Worpswede usw. tangiert das allerdings wenig, ausser man hätte direkt in Lilienthal zu tun.

Ich muss zugeben, dass ich selber lieber gleich jenseits der Hamme einen Parkplatz suche, um den Zuschlag zu sparen. Dann allerdings stelle ich immer wieder überrascht fest, dass ich auch gleich direkt das Ziel irgendwo in Bremen ansteuern kann. Ja, es gibt sie die kostenlosen Parkplätze in Bremen. Man muss nur wissen wo und vielleicht dann auch einmal 100 Meter laufen. Bequemlichkeit eben! Für Menschen ohne eigenes Auto oder die Möglichkeit mitgenommen zu werden, ist auch der Falkenberger Kreisel schwer zu erreichen. Nach einem Weg zum Bäcker, zum Discounter oder zum Arzt hat man immer gleich zig Kilometer auf dem Zähler. Aber ohne Auto ist fast nichts möglich. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich Menschen sehr genau überlegen sollten, ob sie sich ausserhalb der Reichweite einer zuverlässigen ÖPNV-Verbindung ansiedeln sollten. Der BürgerBus ist da eine Ergänzung des bestehenden Liniennetzes und echte Erleichterung für die Bürger.