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Sonntag, 27. März 2016

Katzenbesitzer müssen jetzt ganz stark sein

Katzenbesitzer müssen jetzt ganz stark sein: Eine Studie zur Beziehung von Hauskatzen zu ihren Frauchen und Herrchen zeigt, dass Katzen keine allzu enge Bindung zu ihren Haltern aufbauen. Gleichgültig sind ihre Menschen den Samtpfoten aber auch nicht. Katzen interessieren sich mehr für neue Umgebung als für ihren Besitzer. Trotzdem scheinen sie ihn in bestimmten Situationen zu vermissen.

Für Katzenhalter sind es schlechte Neuigkeiten: Eine Studie der Forschergruppe um Alice Potter und Daniel Mills von der Universität in Lincoln hat gezeigt, dass Hauskatzen keine allzu enge Bindung zu ihren Frauchen und Herrchen aufbauen. Ihre Ergebnisse, die jetzt in der Fachzeitschrift „PLOS One“ erschienen sind, weisen darauf hin, dass Katzen ihre Besitzer nicht direkt mit Sicherheit in Verbindung bringen. Anders verhält sich das mit Babys und Hunden. Diese sehen in ihren wichtigsten Bezugspersonen eine Zuflucht, die ihnen Sicherheit gibt.

Die Forscher kamen zu ihrem Ergebnis mittels eines Standardtests, den sie spezifisch auf Katzen anpassten. Sie untersuchten die Haustiger in einer für sie ungewohnten, befremdlichen Situation außerhalb ihres eigentlichen Zuhauses. Die Forscher beobachteten die Verhaltensweisen, die die Katzen dem eigenen Besitzer und einer fremden Person gegenüber zeigten.

Die Katzen konzentrierten sich hauptsächlich auf das Erkunden der Umgebung und legten ein überwiegend passives Verhalten an den Tag. Physischen Kontakt suchten sie deshalb relativ selten, wenn doch dann eher zu ihrem Besitzer als zu einer fremden Person. Dennoch scheinen Katzen eine engere Beziehung zu ihrem Halter zu haben als zu einer komplett fremden Person. Wie die Forscher berichten, maunzten Hauskatzen häufiger und lauter, wenn ihre Besitzer den Raum verließen, als wenn eine fremde Person sie alleine ließ. Katzen sind also keineswegs unsoziale Wesen und ihre Frauchen und Herrchen sind ihnen nicht gleichgültig. Und das besonders immer dann, wenn es um den Fressnapf geht.

Schauen Sie mal beim Tierschutzverein Lilienthal, Grasberg und Worpswede vorbei (und rein!)