Google+ Adolphsdorf - Das freundliche Dorf im Teufelsmoor: Höhepunkt der Adolphsdorfer Grünkohlsaison Google+

Sonntag, 13. März 2016

Höhepunkt der Adolphsdorfer Grünkohlsaison

Das Grünkohl-Jahr neigt sich in diesem launigen Winter erstaunlich spät seinem Ende zu. Auch die Adolphsdorfer liessen sich nicht vom nahen Osterfest irritieren und traten am Sonntag pünktlich um 11 Uhr vor dem Dorfgemeinschaftshaus zur Kohlfahrt an. Dazu gehört natürlich ein Bollerwagen, auf dem die notwenigen Vorräte für den langen, fast 2 1/2 Kilometer weiten Marsch, transportiert wurden. Ganz wesentlich bei einer Kohlfahrt, das wird jeder bezeugen können, sind heisse und kalte Getränke, mit oder ohne "Umdrehungen". So ein Marsch verzerrt bekanntlich auch Kalorien, und die sind, allen Unkenrufen zum Trotz, lebenswichtig.

Die Versorgungseinheit .....
So ein Expeditionsversorgungs-Bollerwagen hat es in sich, vor allem: er muss gezogen werden. Da die Strecke rund um Otterstein nicht in einem Rutsch zu schaffen ist, wechselten sich mutige Männer alle 500 Meter ab. Diese Wechsel wurden vor und nachher ausgiebig diskutiert und dabei wurde der Bollerwagen gleichzeitig etwas entlastet. Zum gelungenen Stop gehört ein wohltuender Schluck.

...muss dokumentiert werden

Wohl verdiente Marschpause

Etwa nach einer Stunde Marsch kam das Ziel in Sicht, Berger's Gastronomiebetrieb, genannt "Heuhotel". Alle Teilnehmer der Kohlfahrt, die es bis hier her geschafft hatten und noch einige, die findigerweise zugestiegen sind, bauten sich zum Erinnerungsfoto 2016 unter dem "Heuhotel"-Schild auf. Einigen Teilnehmern ist es allerdings gelungen dem Foto zu entwischen. Beim Kohlessen war die Liste dann vollzählig: Kohl & Pinkel satt. Obwohl sich alle kennen und manche sich täglich sehen, gab es viel zu erzählen. Die Phonstärke nahm erst schlagartig ab, als die dampfenden Schüsseln auf den Tisch kamen. Ja, Kohl und Pinkel muss man geniessen.

Aus der Adolphsdorfer Chronik 2025
Nach den ersten Gängen hielt Rudolf Berger, der Hausherr, seine obligatorische Ansprache, in der es um die Gefährlichkeit von Rosinen geht, die nicht nur am Alkohol vorbeigelaufen sind, sondern darin lange gelegen haben. Trotz dieser "ausdrücklichen" Warnungen waren die weissen Puddingschüsseln mit den gefährlichen Rosinen zuerst alle. Kein Wunder, denn gestandenen Pinkelfahrern können auch die gefährlichsen Rosinen nichts anhaben. Im Gegenteil: sie heben die Laune.

In einer derart gehobenen Laune hat Inge Helmke in ihrer Eigenschaft als Organisatorin der jährlichen Pinkel-Excursionen zwei kleine, humorvolle Geschichten vorgetragen. Diese Geschichten trugen zu einem heiteren Ausklang der diesejährigen Kohl- und Pinkelfahrt bei. Wer Lust und Laune hatte, konnte noch lange zusammensitzen sitzen, und den Mittag, Nachmittag oder Abend zufrieden ausklingen lassen.

Wer's mag, kann die vorgetragenen Geschichten eventuell beim nächsten Treffen der Plattsnakers "Wi snakt platt", Mi. 16.3./19 Uhr DGH, nochmal hören. Die Plattsnakers haben ein Problem. Die, die Platt snaken können, sind da. Die, die es nicht können, aber gern lernen wollten, sind nicht da. Es könnte also sein, dass die Gruppe bzw. das Treffen eingestellt werden muss. Das wäre ein herber Verlust für alle Adolphsdorfer.

Alle Fotos, unbearbeitet und unsortiert, sind in den Adolphsdorfer Dokumenten zu finden.