Google+ Adolphsdorf - Das freundliche Dorf im Teufelsmoor: Kino in Grasberg: Frau Müller muss weg! Google+

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Kino in Grasberg: Frau Müller muss weg!


Regisseur Sönke Wortmann („Der bewegte Mann“, \”Das Wunder von Bern“) nimmt sich in seiner 2015 erschienenen Komödie „Frau Müller muss weg“ die Tücken eines Elternabends zur Brust. Das Aufeinandertreffen von überforderten Lehrern und ehrgeizigen Müttern und Vätern läuft natürlich völlig aus dem Ruder. Alle Beteiligten sind selbstverständlich ausschließlich um das Wohl der kleinen Racker besorgt. Die sind in „Frau Müller muss weg“ aber gar nicht mehr so klein und es geht um nichts Geringeres als die Abschlussnoten an einer Dresdner Grundschule. Die weiterführenden Schulen warten und alle Erziehungsberechtigten möchten natürlich um jeden Preis, dass der Nachwuchs auf das Gymnasium geschickt werden kann.

Die Schulnoten der Kinder werden trotz aller Anstrengungen kein Deut besser und so beschließen die Eltern (Justus von Dohnányi, Anke Engelke, Ken Duken, Mina Tander und Alwara Höfels), dass Klassenlehrerin Frau Müller (Gabriela Maria Schmeide) einzig und allein Schuld an dem Schlamassel ist und ihr die Klasse entzogen werden müsste. In einem alles entscheidenden Elternabend planen sie die große Grundschulrevolution und setzten die gestandene Pädagogin gewaltig unter Druck. Doch Frau Müller ist nicht darum Lehrerin geworden, um sich von allen aufgeregten Übermüttern und Übervätern auf der Nase herumtanzen zu lassen und spielt nicht nach den Regeln der erregten Elternvertreter.

Im Klassenzimmer der Dresdner Grundschule entbrennt ein Kampf um die schulische Zukunft der Kinder, der dank reichlich eingestreuter Wendungen immer wieder in eine andere Richtung umkippt. Mal muss Frau Müller definitiv weg, an anderer Stelle wird sie wieder fast schon angefleht zu bleiben. Was man nicht alles für seine Kinder tut!

Constantin-Film