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Donnerstag, 27. August 2015

Informationsabend mit reger Beteiligung

Der Informationsabend im Dorfgemeinschaftshaus zum Stand der Planungen in Sachen Feuerwehr und DGH am 27.08.2015 war gut besucht. In der Statistik der Bürgermeisterin wird er wahrscheinlich als "Spitzenabend" für das Haus im Jahr 2015 vermerkt werden.

Grasbergs Bürgermeisterin Marion Schorfmann gab kurz, präzise und mit einem Augenzwinkern Auskunft darüber, wie die Dinge um die neue Gemeinschaftseinrichtung für die Feuerwehr und die Dorfgemeinschaft stehen. Sie erzählte von dem  Beantragungsverfahren, den Fristen, die zu beachten sind, und den intensiven Beratungen im Gemeinderat selbst. Für einen Aussenstehenden, der sich nicht ständig mit Bau- und Bauplanungsrecht beschäftigt, ist es immer wieder verwirrend, wer bei einem solchen Bauvorhaben alles mitreden möchte und mitreden darf.

Kurz und gut, die Pläne, die die Bürgermeisterin mitbrachte, wurden gut aufgenommen und brachten Zuversicht in die Dorfgemeinschaft. Es muss eben einfach das Machbare gemacht werden, wobei genug für die Adolphsdorfer selbst zu tun bleibt. Die Bürgermeisterin riet allerdings dringend davon ab nun auch noch die Tiefbauarbeiten in eigener Regie in Angriff zu nehmen. Fragen der Gewährleistung spielen bei öffentlichen Bauten eine bedeutende Rolle. Ebenso spielen Fördertöpfe eine Rolle, die es in diesem Jahr noch gibt, im nächsten Jahr aber vielleicht schon nicht mehr. Auch muss sauber auseinandergehalten werden, was für die Feuerwehr als Pflichtaufgabe der Gemeinde getan werden muss, und was für die Dorfgemeinschaft. Letzteres ist eine freiwillige Leistung der Gemeinde.



Für viele überraschend war, dass die Bürgermeisterin, regelmässig monatlich angesport vom Ratsherrn Klaus Feldmann, bei dem Vorhaben aufs Tempo drückte. Losgehen muss es noch in diesem Jahr.

Zum Abschluss war Gelegenheit für Fragen. Diese Fragen drehten sich im wesentlich um den Grundriss des Bauvorhabens. Hier ein Meter mehr, wäre schön. Da eine Möglichkeit für eine Veranda, wäre toll. Die Praktikerinnen, die für das leibliche Wohl bei Veranstaltungen sorgen, machten sich Sorgen, weil die Küche mit 11,80 Meter Länge, aber mit nur 1,76 Meter Breite eher einem Schlauch gleicht. Mit Tablett in der Hand ausweichen, ist kaum möglich. Trotzdem, es wird schon gehen.

Insgesamt gesehen machte der Abend Mut und die Bürgermeisterin wurde mit kräftigem und herzlichem Applaus gegen 21.30 Uhr in den wohlverdienten Feierabend verabscheidet. Viele Adolphsdorfer blieben noch ein Weilchen um zu diskutieren. Mit einem Glas in der Hand kommen immer noch die besten Ideen.


Link zum Grundriss-Entwurf (PDF)