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Mittwoch, 18. März 2015

Und nun kommt: Windows 10

Microsoft wird Nutzern von Windows 7 und Windows 8.x das Upgrade auf Windows 10, das im Sommer erscheinen wird, kostenlos zur Verfügung stellen. Und das gilt für alle, also wirklich alle: Denn laut Terry Myerson, dem Chef der Betriebssystemsparte bei Microsoft, gilt das sowohl für authentische Versionen als auch für illegale Kopien.

Das hat natürlich einen konkreten Hintergrund: China. Dort sind bekanntlich enorm viele illegal kopierte Windows-Versionen im Einsatz. Alle Microsoft-Bemühungen, dagegen vorzugehen, sei es durch wohlwollende "Ermunterungen" oder rechtliche Schritte, waren bisher erfolglos. Das ist wohl auch der Grund, warum man sich zu diesem einzigartigen und radikalen Schritt entschlossen hat, Myerson will die vielen Millionen Nutzer in China "neu verpflichten" ("re-engage"), nannte aber ansonsten keine weiteren Details. 

Microsoft will möglichst viele Nutzer zu Windows 10 bewegen, Geld soll dann später auf diverse Arten und über andere (Zusatz-)Dienste verdient werden. Unabhängig davon: Microsoft hat auch bekannt gegeben, welche Windows-Version wie zum neuen Betriebssystem kommen wird. Das Upgrade-Prozedere kann bekanntermaßen auf zwei Wegen erfolgen, Windows Update sowie über eine ISO.

Wer die jeweils aktuellste Version eines Betriebssystems - also Windows 7 SP1 oder Windows 8.1 ("S14") - im Einsatz hat, der kann es sich aussuchen, ob er mit Windows Update das Upgrade macht oder per ISO-Datei. Auf Desktop-Rechnern und größeren Tablets muss man erwartungsgemäß mit keinen "bösen Überraschungen" rechnen: Für die 32-Bit-Version sind 16 Gigabyte Speicher und 1 GB RAM erforderlich, bei der 64-Bit-Ausgabe sind es 20 Gigabyte bzw. 2 GB. Bei Standrechnern hat sich damit seit Windows 7 in Sachen Minimal-Hardware nichts geändert. 

Windows 10 ist bekanntlich nicht nur für Desktop-Systeme gedacht, sondern gleichzeitig für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets. Auf ausgewachsenen Rechnern spielte das Thema Installationsgröße zuletzt kaum eine Rolle, da die meisten Nutzer ohnehin Festplatten und SSDs mit ausreichend viel Speicherplatz besitzen. Auf mobilen Systemen sieht die Sache aber natürlich anders aus, hier kann der Speicher schon mal eng werden.