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Montag, 20. Oktober 2014

Werder: Aber morgen hat es mit dem Trainer zu tun

Werder Bremen trat gegen Bayern München so auf, als habe die Mannschaft schon vor Anpfiff aufgegeben. Bei Werders 0:6-Niederlage ließen die Bayern noch Gnade walten, sonst hätte das Ergebnis auch zweistellig werden können. Das Spiel der Bremer war so desolat, dass Werder-Manager Thomas Eichin gegen die eigene Mannschaft wetterte. "Es war einfach grottenschlecht, da gibt es nichts schönzureden, basta, aus! Die Zweikampfführung war wie die eines Tabellenachtzehnten. Wenn du Angst hast gegen Bayern München, hast du keine Chance", sagte Eichin. Trainer Robin Dutt sitzt zumindest kommenden Freitag im Heimspiel gegen den 1. FC Köln dennoch auf der Bank. "Das hatte heute gar nichts mit dem Trainer zu tun", sagte Eichin.

Dennoch muss sich der Trainer an seiner Erfolgsbilanz messen lassen. Und die lautet diese Saison: 4 Punkte aus 8 Spielen. Wenn das mit einem halben Punkt pro Partie weiterginge, stünde Bremen als Absteiger fest. Denn mit 17 Punkten am Saisonende hat noch niemand die Liga gehalten. Das Sparprogramm von Werder Bremen hat seine Spuren in der Mannschaft hinterlassen. Wenn im Winter nicht Transfers kommen, die dann auch mal einschlagen, steigt Werder ab.

Viele Fans meinen, dass Werder auch den Wiederaufstieg nach einer Saison in der zweiten Liga nicht schaffen würde. Seelig die Erinnerung an König Otto vom Cafe Knigge. Doch wir haben 2014 und nicht mehr 1981. Und von der Meisterschale oder internationalen Spielen ist der SVW Lichtjahre entfernt und steht jetzt ganz nebenbei ohne prallgefülltes Festgeldkonto, wie noch vor vier Jahren, da.

Also, Jungs, eine Chance habt Ihr noch! Freitag im Weserstadion!