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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Möglicherweise die Zukunft: Unabhängige und lokale Bürgerenergie

Seit dem 18. Oktober können sich die Bürger des Landkreises über ein Online-Portal darüber informieren, ob sich das Dach ihres Hauses für die Installation einer Photovoltaikanlage eignet. 

Eröffnet wurde das Solar-Dachkataster in einem feierlichen Akt durch Osterholz Landrat Bernd Lütjen und den Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN), Lothar Nolte, auf den dritten: "Energie- und Umwelttagen" (EUT), die in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck statt fanden. Am Stand der "Solarkampagne Osterholz" konnten sich Besucher über das neue Angebot des Landkreises informieren.

In Grasberg gibt es eine Bürgersolaranlage, die aus zwei Solarflächen jeweils auf dem Dach des Bauhofes Grasberg und der benachbarten Reitanlage besteht. Die Anlage wurde am 16.07.2007 in Betrieb genommen. Sie wird derzeit von 7 Grasberger Bürgern in Gemeinschaft betrieben. Die Anlage besteht aus 96 Großmodulen mit einer Leistung von 250 Wp. und wird fernüberwacht.

Nicht unerwähnt bleiben sollte jedoch, dass private Solaranlagen, die in die allgemeinen Netze gegen Geld einspeisen, sehr kritisch gesehen werden. Warum sollten z.B. Stromkunden, die selbst keine eigene Solaranlage betreiben können oder wollen, Betreiber von Solaranlagen, die über entsprechende Häuser oder Grundstücke und das entsprechende Kapital verfügen, noch subventionieren. Von der Politik ist diese soziale Schieflage mittlerweile erkannt und die sog. Einspeisungsvergütung wird zurückgefahren. Gemeinschaftlich betriebene "Bürger-Solaranlagen" wären eine echte Alternative, wenn sie die beteiligten Haushalte ganz oder teilweise vom allgemeinen Stromnetz unabhängig machen. Auch wären solche Anlagen nicht nur auf Solarbetrieb angewiesen.

Links zum Thema: http://www.energiewende-osterholz.de  /