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Sonntag, 23. März 2014

Eine Idee auch für Grasberg: Lebensmittelbringedienst

bringedienst_grasberg_22032014In der Gemeinde Grasberg konzentriert sich nahezu das gesamte Warenangebot auf Discounter im Zentrum, in den Außendörfern dagegen ist es ausgedünnt. Die guten, alten "Tante-Emma-Läden" sind (fast) verschwunden. Der Seniorenbeirat will deshalb einen Lebensmittelbringdienst organisieren. Der Bedarf ist da, müsse aber genauer untersucht werden, wie die Vorsitzende Gisela Bruns feststellt. Es sind viele Anfragen bereits beim Seniorenbeirat eingegangen. Der Beirat hat erste Gespräche geführt. Die Leiterin eines Supermarktes habe ihre Bereitschaft erklärt; jetzt stehe man in Kontakt zu einem Auslieferungsfahrer, der interessierte Kunden auf seinen Touren ein- oder zweimal pro Woche beliefern könnte. Eine mögliche Verteil- und Ausgabestelle wären auch die Dorfgemeinschaftshäuser, von wo die bestellten Waren dann abgeholt werden könnten.

Gisela Bruns verweist auf einen erfolgreichen Versuch in der Gemeinde Schwanewede: Dort würden Warenlieferungen ab einem Wert von 25 Euro von den Mitarbeitern eines Supermarkts zusammengestellt. Für die Anlieferung werde eine Pauschale von fünf Euro erhoben, berichtet die Grasbergerin. Das Angebot solle sich nicht auf Senioren beschränken, sagt Gisela Bruns. Der Bringdienst sei für alle Menschen gedacht, die sich nicht allein versorgen könnten oder aus beruflichen Gründen keine Zeit zum Einkaufen hätten. Als nächstes will der Grasberger Seniorenbeirat den Bedarf genauer ermitteln. Das Projekt soll auf der Internetseite der Gemeinde unter www.grasberg.de vorgestellt werden.

Wer am Lebensmittelbringdienst in Grasberg interessiert ist, erreicht Gisela Bruns unter 0 42 93 / 7417.