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Dienstag, 11. Oktober 2011

Gottschalk recycled Handys für guten Zweck

Die Deutsche Telekom und der Moderator Thomas Gottschalk starten eine gemeinsame Aktion, die die Rückgabe von nicht mehr genutzten Handys und deren Zuführung zum Recycling vorantreiben soll. Verpackt wird das Ganze - passend zu Gottschalks bisheriger Sendung "Wetten dass?" in eine so genannte Deutschlandwette.
 
Ziel dessen ist es, dass die Deutsche Telekom bis kurz vor Weihnachten, also in nur zehn Wochen, mindestens 500.000 alte Handys einsammeln kann. Deshalb ruft das Unternehmen jeden in Deutschland auf, sein nicht mehr genutztes Mobiltelefonabzugeben. Pro Alt-Handy spendet der Telekommunikationskonzern 2 Euro an die Initiative "Ein Herz für Kinder".
 
"Wir stellen uns gerne der Herausforderung", sagte René Obermann, Chef der Deutschen Telekom. "Jeder, der sein Alt-Handy abgibt, hilft im doppelten Sinn: Nicht nur der Umwelt, sondern auch Kindern in Not." Die Auflösung der Wette soll kurz vor Weihnachten in der ZDF-Spendengala stattfinden, in der die Telekom einen Spendenbetrag von mindestens 1 Million Euro überreichen will.
 
In den Schubladen der deutschen Verbraucher liegen laut einer früheren Schätzung des IT-Branchenverbandes BITKOM rund 72 Millionen nicht mehr benötigte Handys. Diese stellen ein enormes Potential an wertvollen Rohstoffen dar.
 
Verbraucher können Altgeräte entweder im nächsten Telekom-Shop abgeben oder online Adressetiketten für den kostenlosen Versand ausdrucken. Zudem verteilt das Unternehmen Ende Oktober 22 Millionen Rücksendeumschläge an deutsche Haushalte, mit denen jeweils bis zu zwei Mobiltelefone kostenlos eingesendet werden können.
 
Die Spendengelder und Erlöse aus dieser Aktion sollen in Projekten der Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder" fließen und Kinderheimen, Kliniken, Schulen, Kindergärten, aber auch Familien oder Straßenkindern zugute kommen. Über die genaue Verteilung soll die Organisation letztlich selbst entscheiden.
 
Mobiltelefone bestehen zu rund einem Viertel aus Metallen. Darunter sind Wertstoffe wie beispielsweise Kupfer, Silber, Gold oder Palladium, aber auch schädliche Schwermetalle wie Cadmium oder Blei. Deren Rückführung in die Produktion soll in steigendem Maße vorangetrieben werden.