Google+ Adolphsdorf - Das freundliche Dorf im Teufelsmoor: Möchten Sie Worpsweder werden? Google+

Sonntag, 22. Mai 2011

Möchten Sie Worpsweder werden?

Worpswede ist ein schönes Dorf, ein Künstlerdorf eben. Es ist weit über die Grenzen Norddeutschlands hinaus bekannt und es hat seinen Bewohnern und auch den Touristen und den Kunstliebhabern einiges zu bieten. Das alles aber kostet Geld und daher hat nun Worpswede Schulden. Um diese Schulden loszuwerden braucht Worpswede 500 nagelneue Einwohner zusätzlich. Ab 10000 Einwohner erhalten Orte in Niedersachsen nämlich eine höhere Pro-Einwohnerkopf-Förderung vom Land und Worpswede hätte dann die Chance schneller von seinen Schulden herunterzukommen. Traurigerweise liegt Worpswede zur Zeit nur bei ca. 9500 Einwohnern. Es fehlen also noch einige, die das Dorf näher an die Fördertopfe bringen können. Man muss sich nun einiges einfallen lassen, um diese 500 Personen zu bewegen nach Worpswede zu ziehen. Umliegende Orte, die jeweils gleich mehrere Hunderte Einwohner mitbringen würden, möchten lieber nicht umziehen bzw. "eingemeindet" werden. Das ist sicherlich verständlich, denn wer heiratet schon gern Schulden. Ganz so simpel können die Gemeinden Fusionsgedanken oder Fusionswünsche des Landes allerdings nicht von Tisch wischen. Am Gelde hängt alles, zum Gelde drängt alles.
 
Bis dahin könnte Worspewede als Künsterdorf doch neue und kreative Wege gehen. Um ein Beispiel zu nennen: Neben den üblichen und althergebrachten Werbeaktivitäten mit Plakaten ("Der Weyerberg braucht Dich!" oder "Worpswede bietet eine Eigentumswohnung für jeden neuen Einwohner!") oder Radio-Spots ("Helfen Sie Worspwede - Packen Sie ihre Koffer!") könnte Worpswede z.B. das Dschungelkamp von RTL sponsorn. Ganz sicher würde der eine oder andere Insasse des Camps erleichtert einen kostenlosen Wohnsitz in Worpswede akzeptieren. Produktplacement soll bei RTL ja nicht unbedingt verboten sein.