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Mittwoch, 9. März 2011

In Adolphsdorf darf gebaut werden .....

17 neue Gebäude sollen in der Adolphsdorfer Straße gebaut werden dürfen. Das erklärte jetzt Planerin Dagmar Renneke dem Bau- und Planungsausschuss, als dieser sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Außenbereichssatzung für Adolphsdorf befasste. Mit dieser Satzung, die einfacher und billiger aufzustellen ist als ein Bebauungsplan, werden Neubauten, die Umnutzung von Nebengebäuden zu Wohnzwecken und die Schaffung neuer Wohnungen in bestehenden Gebäuden geregelt.

Normalerweise sind die Flächen für neue Häuser 15 mal 20 Meter groß, erklärte Dagmar Renneke. Einige sind aber kleiner, weil Abstände zu den Nachbargrundstücken eingehalten werden müssen. Das erste neue Gebäude, vom Beginn der Adolphsdorfer Straße an der Einmündung zum Neu Bergedorfer Damm aus gesehen, soll schräg gegenüber dem Grundstück Nummer 3 entstehen. "Das sieht etwas komisch aus, so hingeklatscht", gab die Planerin zu, da auf dieser Straßenseite kaum Häuser stehen. Aber dieses Grundstück sei früher mal als Baustandort ausgewiesen gewesen und jetzt nur "reaktiviert" worden.

Die nächsten neuen Gebäude dürfen auf dem Grundstück östlich von Nummer 3 gebaut werden sowie auf den Grundstücken Adolphsdorfer Straße 19 und 21. Auch zwischen Nummer 21 und 23 ist ein neues Haus vorgesehen, was den Ausschussvorsitzenden Klaus Feldmann (CDU) wunderte. "Da steht doch schon ein Haus", meinte er. Das soll nun mit einer Anfrage beim Katasteramt geklärt werden, sicherte Dagmar Renneke zu.

Weiter geht es mit den Grundstücken Nummer 41 und 43. Hier dürfen die neuen Gebäude, genau wie an der Adolphsdorfer Straße 63, im Unterschied zu den vorigen Grundstücken direkt an der Straße gebaut werden. Gegenüber dem Grundstück Nummer 63 beginnt die geschlossene Bebauung auf der südlichen Straßenseite. Dort werden Bauwünsche bei den Hausnummern 96, 118 (hinter dem Grundstück Nummer 116, was man laut Dagmar Renneke auch kritisch sehen kann), 140 und 144 erfüllt, während auf der nördlichen Seite ein Haus zwischen den Nummern 125 und 129 sowie zwei Häuser vor dem Hof Nummer 149 entstehen können.

Die letzten Neubauten werden, ebenfalls auf der nördlichen Straßenseite, auf Nummer 163 und 197 erlaubt. Dahinter beginnt die alte Findorffstruktur mit sehr weit von der Straße gelegenen Höfen, erklärte Dagmar Renneke. Hier werden dann auch keine neuen Häuser gestattet, sondern, wie auch in der gesamten übrigen Adolphsdorfer Straße, nur Umnutzungen oder die Schaffung neuer Wohnungen in bestehenden Gebäuden.

Wer noch Interesse an Baumöglichkeiten habe, könne dies bei der Gemeinde anmelden, sagte Klaus Feldmann, ehe der Ausschuss die Vorschläge der Planerin einstimmig guthieß.